Der Masterplan ist eine vereinfachte Version des technischen Richtprojekts. Er hilft dabei, die wichtigsten Ideen verständlich zu erklären und stellt eine gemeinsame Absichtserklärung dar – sowohl innerhalb der KEZO als auch gegenüber Gemeinde, Kanton, Bevölkerung, Interessengruppen und Medien.
Der Masterplan zeigt im Sinne einer Gesamtschau, wie sich das ganze Areal in Zukunft entwickeln soll: wie gebaut wird, wie die Flächen genutzt werden, wie die Freiräume gestaltet sind und wie der Verkehr organisiert wird.
Mit der inhaltlichen Erarbeitung des Masterplans und der Konzeption bzw. Begleitung des Planungsprozesses wurde das Planungsbüro EBP Schweiz AG beauftragt.
Download Gesamtbericht Masterplan
Download Kurzfassung Masterplan
| Langfristige Entwicklung Der Masterplan legt den Fokus auf das Gesamtareal, ermöglicht eine vorausschauende städtebauliche Entwicklung für die KEZO und stellt Handlungsoptionen bereit. | |
| Optimale Funktionalität und wirtschaftliche Tragfähigkeit Die KEZO betreibt eine industrielle Grossanlage, die technisch optimal funktionieren und wirtschaftlich betrieben werden muss. | |
| Werthaltige Freiraumgestaltung Aufgrund der grossen Kubaturen kommt der städtebaulichen Eingliederung, der landschaftlichen Einbettung und der Gestaltung der Freiräume eine hohe Bedeutung zu. | |
| Einvernehmliche Umsetzung Die KEZO bezieht die Öffentlichkeit wenn immer möglich in die Gestaltung und Umsetzung ein. Wesentliche Schritte der Planung werden mit den relevanten Akteuren (Gemeinde, Kanton, Öffentlichkeit) koordiniert und aufeinander abgestimmt. | |
| Vorbildfunktion Die KEZO wird zum Zeitpunkt der Inbetriebnahme eine der modernsten KVA der Schweiz sein und ist somit ein Vorzeigeprojekt. Der KEZO-Neubau zeichnet sich durch eine optimale Umweltverträglichkeit, eine minimale Ressourcennutzung und eine optimale städtebauliche Eingliederung aus. Die KEZO verfolgt verschiedene Massnahmen zur Stärkung der Nachhaltigkeit: Die bei den Prozessen anfallende Abwärme wird weiterhin zur Beheizung von Gewächshäusern genutzt werden. Durch den Schlacken-Trockenaustrag wird die Metallrückgewinnung erhöht. Weiter ist ein Ausbau der Wärmeauskoppelung für die Fernwärme denkbar. Wo wirtschaftlich tragbar und qualitativ gleichwertig, wird für den Bau zudem der Einsatz von Recyclingmaterial geprüft. Der KVA-Neubau bietet einen Mehrwert für Gesellschaft und Umwelt. | |
| Optimales Logistikkonzept Ein optimales Logistikkonzept für das Gesamtareal stellt während aller Entwicklungsphasen möglichst kurze und sichere Verkehrswege sowie ein eingezäuntes respektive für die Öffentlichkeit nicht zugängliches Betriebsgelände sicher. |